In einem 3-Personen-Haushalt wird durchschnittlich der meiste Strom verbraucht (ca. 3.700 Kilowattstunden). Die jährlichen Stromkosten belaufen sich auf ungefähr 1.100 Euro. Audiogeräte, TV und Playstation sind wahre Energiefresser. Danach folgen Gefriertruhe und Kühlschrank gefolgt von Trockner sowie Waschmaschine. Werden energieeffiziente Geräte genutzt, wird der Stromverbrauch verringert. Moderne Geräte sparen Strom, da diese auf einen effizienteren Stromverbrauch ausgerichtet sind.
Energieeinsparung wird bei den steigenden Strompreisen immer mehr zum Thema. Neben der Gebäudedämmung sollte geschaut werden, wie die eigene Energieeffizienz optimal erhöht werden kann. Doch was ist der Unterschied zwischen Energieeffizienz und Energieeinsparung?
Die Energieeinsparung so effektiv wie möglich gestalten
Die Energieeinsparung bei der Stromerzeugung und beim Stromverbrauch spielt bei Altbauten wie bei Bestandsbauten eine gewichtige Rolle in der Zukunft. Die jährlichen Strom- und Heizkostenabrechnungen schießen förmlich durch die Decke. Gleichzeitig können durch effektive Maßnahmen Energieeinsparungen vorgenommen, von denen ebenso die Umwelt dauerhaft profitiert.
Der gravierende Unterschied zwischen Energieeffizienz und Energieeinsparung liegt darin, dass bei der Energieeffizienz ein Ziel mit minimalem Einsatz erreicht werden soll. Dies kann schon das dauerhafte Herunterdrehen der Heizung auf eine bestimmte Gradzahl bedeuten. Bei der Energieeinsparung wiederum geht es um die entsprechend eingesetzte Energie. Es wird somit vermieden, einen Teil überhaupt einzusetzen. Dies kann bedeuten, dass die Gefriertruhe im Keller stillgelegt wird, da sie kaum gefüllt wird. Oder eine alte Waschmaschine wird durch eine neue Maschine ersetzt, welche deutlich weniger Strom und Wasser verbraucht.
Durch die Wahl von neuen technischen Geräten kann Energie eingespart werden. Energieeffiziente Pumpen im Bereich der Heizung sowie energiesparende Leuchtmittel im ganzen Hausen tragen zur geringeren Strom- und Heizkostenabrechnung bei. Wer noch einen Schritt weiter geht, denkt über eine Photovoltaikanlage im Hause nach. Es handelt sich hierbei um eine ideale Energieeinsparungsquelle. Die Energieeffizienz wird deutlich gesteigert. Ideal ist eine Photovoltaikanlage bei 1- bis 2-Familienhäuser.
Um sich besser orientieren zu können, welchen Verbrauch Elektrogeräte benötigen, gibt es seit Jahren ein Energielabel. Dieses Label wird in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Mit einer Skala von A bis G wird der zu erwartende Energieverbrauch gemessen. Der geringste Stromverbrauch wird mit Klasse A als beste Einstufung klassifiziert.
Viel Potenzial zum Sparen
Bei der Warmwasseraufbereitung lässt sich ebenso Strom sparen. Mit thermischen Sonnenkollektoren kann viel Energie eingespart werden. Es wurde nachgewiesen, dass bis zu 65 Prozent reduziert werden kann. Im Bereich der Heizkörper kann im Bereich des Wärmeverlustes viele erreicht werden. Bis zu 10 Prozent kann an Energie gespart werden. Dabei spielt die Dämmung eine Rolle. Das Dämmen der Leitungen von unbeheizten Räumen ist effizient wie ebenso der Einbau von Thermostaten, welche entsprechend programmiert werden.
Stromgeräte im Standby-Modus verbrauchen ebenso unnötig Energie. Ladegeräte verbrauchen ebenso Strom, auch wenn diese nicht angeschlossen sind. Dies ist leicht daran zu erkennen, wenn diese warm werden. Einfach den Stecker ziehen oder einen Mehrfachstecker nutzen mit einer Ein- und Ausschaltfunktion.
Durch die eigenen Verhaltensmuster im Alltag können wir fast überall Strom einsparen. Die Wäsche kann bei weniger hoher Temperatur gewaschen werden. 60 Grad sind zumeist nicht notwendig. Ebenso kann die Vorwäsche gespart werden. Neue moderne Waschmaschinen bieten kurze Waschprogramme an. Ebenso sollte die Waschmaschine nur gefüllt betätigt werden. Die Spülmaschine sollte ebenso stets nur im gefüllten Zustand angestellt werden. Der Kühlschrank wird oftmals zu kalt eingestellt. Hier lässt sich bei entsprechender Regulierung ebenso Strom sparen.
Es gibt noch ein paar einfache Tipps, welche auf Dauer ihre Wirkung auf der Stromrechnung haben. Den Deckel auf den Kochtopf gemacht spart zwei Drittel der Energie. Bevor der Braten oder der Kuchen im Backofen fertig ist, kann der Strom abgestellt werden. Die nachwirkende Hitze reicht völlig aus für das fertige Garen der jeweiligen Gerichte. Die Umluftfunktion im Backofen ist ebenso energiesparend. Moderne Backöfen sparen deutlich mehr Energie ein.