Stauden sind zweikeimblättrige Samenpflanzen. Die Teile über der Erde werden in der Regel nicht verholzen. Dabei sind die Formen, die Blütenstände und die Wuchsart bei diesen Pflanzen sehr abwechslungsreich und vielfältig und sehr farbenfroh.
Von den Arten her gibt es ein- und mehrjährige Stauden. Solche Pflanzen kommen in den Blumenbeeten, in den Rabatten, in den Steingärten oder auch in einem Kübel auf der Terrasse oder auf dem Balkon zum Einsatz. Dabei gibt es solche Pflanzen, die nur im Sommer, im Frühling oder im Herbst blühen oder auch Dauerblüher das ganze Jahr über. Außerdem gibt es winterharte Pflanzen. In der Regel werden mehrjährige Stauden bei der Gestaltung von Gärten verwendet.
Die dekorativen Sommerstauden blühen vorrangig in den Monaten Juni bis September. Dazu gehört auch die Afrikanische Lilie. Dabei können jedoch nicht alle Stauden die Sonne in gleichem Maße vertragen. Deshalb ist es zum Teil sinnvoll, für eine größere Anzahl dieser Ausführungen einen halbschattigen Platz auszuwählen. Aber hier gibt es auch Pflanzen, die viel Schatten benötigen.
Der Vorteil von Sommerstauden
Bei Sommerstauden handelt es sich um ideale Sommerblumen, weil deren Blütezeit gerade die Zeitspanne umfasst, in welcher der Bereich des Gartens am häufigsten in Benutzung ist und deshalb auch besonders schön aussehen soll. Gerade die Monate Juli bis September sind hier die wichtigsten Monate. Hier findet dann der Grillabend nach der stressigen Arbeit statt. Am Wochenende kann dann hier entspannt werden. Mit Hilfe von unterschiedlichen Arten von Stauden verwandelt sich dann der Garten im Sommer schnell zu einem Blütenmeer.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Sommerstauden nicht nur bei den Gartenbesitzern, sondern auch bei anderen Gartenbesuchern sehr beliebt sind. Dazu gehören Insekten, wie zum Beispiel Schmetterlinge und Bienen, die sich über das reichhaltige Nahrungsangebot, welche ja bei den immer stärker zugebauten Städten immer knapper wird. Somit tragen solche Sommerstauden zur Artenvielfalt bei.
Abwechslungsreiche Strukturen entstehen durch eine Kombination von niedrigen und hohen Stauden im Beet. Dabei können hier, wenn die Stauden einzeln oder auch in Gruppen gepflanzt werden, eine Vielzahl von Möglichkeiten entstehen. Dadurch werden durch Farben und Formen Akzente gesetzt. Hierbei eignen sich solche Sommerstauden, die Schatten vorziehen, für bislang wenig attraktive Ecken. Diese werden dann dadurch optisch aufgewertet. Wenn im Beet Lücken vorhanden sind, so können diese mit Bodendecker-Stauden schnell geschlossen werden. Dadurch wird es dem Unkraut schwerfallen, im Boden dann Wurzeln zu entwickeln.
Bei wem kein Garten für solche Pflanzen vorhanden ist, der hat mit dieser Pflanzenart auch in Töpfen auf der Terrasse oder auf dem Balkon hierfür pflegeleichte Gewächse.
Desweiten kann mit Hilfe von solchen Sommerstauden Farbe in den Garten geholt werden. Hier sind dann schön aussehende Blüten vorhanden, sondern es ist auch ein angenehmer Duft in der Luft. Dadurch entsteht auch in der Nase ein angenehmes Sommergefühl.
Solche Stauden haben noch einen weiteren Vorteil. Die lassen sich durch Teilung schnell und einfach vermehren. Dabei werden solche Stauden, welche im Sommer blühen, im Frühjahr noch vor dem Austrieb geteilt. Dazu kann hier zum Teil eine richtige Verjüngungskur für die Pflanze entstehen, welche eigentlich nach mehreren Jahren häufig nur noch wenige Blüten bildet. Eine solche Teilung sorgt dafür, dass die Sommerstaude zur Bildung von neuen kräftigen Trieben angeregt wird. Ebenso entstehen dann vermehrt Blüten.
Kleine Stauden werden an den Stellen, wo es vorgesehen ist, diese einzupflanzen, mit etwas Dünger eingepflanzt und dann gut angegossen. Auch werden durch die Teilung zu groß gewordene Stauden, die über wenige Blüten verfügen, wieder belebt und mit den Ablegern können dann weitere Gartenbereiche gestaltet werden.
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Überwintern von Sommerstauden
Sommerstauden sind mit einigen wenigen Ausnahmen (wie Gladiolen, Dahlien oder Gloxinien) winterhart. Trotzdem benötigt eine Vielzahl von Stauden zur Überwinterung einen wärmenden Mantel. Hierzu reichen bei diesen Pflanzen, die im Sommer blühen, etwas Laub oder Tannenzweige im Wurzelbereich aus. Wenn es sich jedoch um empfindliche und junge Exemplare handelt, benötigen diese ein Gärtnervlies oder auch Stroh, damit diese Ausführungen in der kalten Jahreszeit nicht beschädigt werden und dann im Sommer wieder ihre Blütenpracht entfalten können.