Gartenarbeit – Ohne Fleiß kein wunderschön grünes Paradies
Über das ganze Jahr gibt es in einem eigenen Garten viel zu tun. Hinsichtlich des Pflanzenschnitts, der Einpflanzung und so manch anderer Umgestaltung des Areals warten einige Arbeiten in der persönlichen Naturoase.
Handwerkliches Geschick im grünen Paradies
Die Prioritäten liegen bei der Gartenarbeit doch individuell anders gewichtet. So manch ein Gartenfreund legt seinen Fokus auf den neuen Teich, der Andere auf die Blumenrabatte. Ob man einen Steinpool integrieren möchte oder doch den Blick Richtung Terrasse vor dem Gartenhäuschen legt, bleibt jedem selbst überlassen. Für einige Ideen bedarf es jedoch auch handwerkliches Geschick, wenn der Gartenpavillon gezimmert und somit die wohl verdiente Ruhezone inmitten bunter Blumen und zwitschernder Vögel geschaffen werden soll. Auch die Renovierung von Scheune, Schuppen und Co. stellen einige Herausforderungen bei der Gartenarbeit dar. Doch es kann auch andere Herausforderungen während der Freilichtsaison geben. So steht in jedem Jahr die gute Rasenpflege als Kernstück eines eindrucksvollen Gartens auf der Tagesordnung. Ob in einem wild-romantischen oder einem englisch-akkuraten Gründomizil steht und fällt das komplette Ensemble mit dem Rasen. Des Weiteren stellen Hochbeete nicht erst seit den letzten Jahren als Trend, sondern lange davor wundervolle Mittel für die Anzucht und die körperlich schonende Gartenarbeit. Natürlich müssen dafür erst einmal Konstruktionen geschaffen oder vorhanden sein, aber dann lassen sich die zukünftigen Küchenkräuter, die Aussaat bald empor wachsender Gemüsepflanzen und die ersten Blumenkeimlinge setzen. Radieschen Salat und Erbsen lassen sich folglich einfach anziehen und zudem auch sehr einfach faszinierend in Szene setzen. Apropos Ambiente gehören auch die Umsetzung möglicher Teiche samt Vogeltränke, die harmonische Integration von Nutz- sowie Erholungsarealen sowie ein möglicher Steingarten und vieles mehr ebenso zur Gartenarbeit. Man sieht, es gibt genug zu tun. Meist werden die Vorhaben in kleinen Schritten absolviert, sodass langsam – Schritt für Schritt – der eigene Wunschgarten entsteht. Ergänzend dazu ergibt sich stete Arbeit mit zahlreichen Bäumen, Büschen und Blumen selbst.
Die Gartenpflege von Blume und Baum
Neben der Errichtung eines Bachlaufs oder einer Feuerstelle für die beschaulichen Grillabende im Sommer widmet sich die Gartenarbeit genauso intensiv der bewussten Pflege einzelner Pflanzen. – und diese können regelrechte Diven sein. Wenn sich die ersten konstanten Sonnentage im März ankündigen, dann steht für die meisten Gärtner der Schnitt von Hecken, Gebüsch und Bäumen an. Fast ausschließlich Süßkirschen und Pfirsiche sollten erst nach der Ernte beschnitten werden. Das Harken der Beete und die Entfernung liegen gebliebenen Mulchs oder Blätterwerks stellen erste Arbeitsschritte dar. Das Schnittgut lässt sich gut klein häckseln und anschließend kompostieren. Und auch die Schädlingskontrolle bei den Pflanzen sowie ein möglicher Austausch beschädigter Pflanzgefäße sollte nun erfolgen. Frühlingsblüher sind der gute Einstieg in die wundervoll farbenprächtige Welt der Blumen. Sie bringen bunte Belebung und Stimmungsaufhellung nach der trist-dunklen Winterzeit und sind gleichzeitig Boten des Beginns eines neuen, aktiven Gartensaison – die Traubenlilie darf diesbezüglich gern als Highlight einbezogen werden. Wer im Frühjahr pflanzt, kann bereits in Bälde erste Gemüsesorten ernten. Auch der Rasen sollte am Anfang der Gartensaison gedüngt und gepflegt werden. Das großzügige Bewässern gehört nunmehr zum Gärtneralltag dazu. Das Ausputzen verblühter Bestandteile und die Entfernung des Unkrauts sind Sinnbild der Gartenarbeit im Sommer. Auch das Ziehen gewünschter Stecklinge sollte in diesem Zeitraum erfolgen. Rhododendronbüsche sind anspruchsvoll und vertragen nicht allzu viel Licht. Genau wie auf diese pflanzliche Eigenheiten sollte man bei der Gartenarbeit achten, um ein viel versprechendes und farbenfrohes Floral-Ensemble genießen zu können. Natürlich spielt die Optik auch bei der Gartenarbeit eine entscheidend Rolle. Und so werden im richtigen Arrangement Pflanzen mit unterschiedlicher Wuchshöhe, verschiedener Wuchsbreite und diversen Blütenformen harmonisch miteinander zu einem perfekten Bild verbunden. Während des Sommers fokussiert sich die Gartenarbeit Richtung Gießen und Rasenmähen.
Tipp: Zum Wohle der nützlichen Insekten wäre zugunsten des eigenen Pflanzenbestands die Integration einer Insektenwiese mit wilden Pflanzen zu empfehlen. Von einem zusätzlichen Insektenhotel aus verschiedenen Naturmaterialien – der Gärtner wird es selbst bauen wollen – profitieren folglich Flora und Besitzer des Gartens.
Erst im Herbst wird der Kompost gewendet. Mögliche Erdanreicherungen und Veredelungen durch eigens produzierte, nährstoffreiche Erde erhöht erstens den nachhaltigen Gedanken eines Gartens und zweitens die Pracht der Pflanzen darin. Hierbei darf man gern an die Kompostanreicherung im Areal des Nutzgartens denken und sich damit saftige Früchte, knackige Zwiebeln und geschmackvolle Kartoffeln im nächsten Jahr sichern. Wenn das Laub fällt, darf diese Grundlage für Moose, Pflanzenfeinde und Übersäuerung des Bodens nicht lange auf der Oberfläche liegen. Die Gartenarbeit wird daher von der Entsorgung organischen Abfalls charakterisiert. Im Herbst ist es auch Zeit für das Pflanzen von Blumenzwiebeln und den meisten Gehölzen – auch Rosen. In dieser Zeit empfiehlt sich ebenso das Anpflanzen der meisten Baumsorten. Empfindliche Flora sollte bereits jetzt nach und nach ins wintersichere Quartier umgesiedelt werden. Zudem könnte jetzt Erntehochsaison sein, wenn der Anbau von Gemüsesorten Teil der Gartenarbeit war. Abgeerntete Beete dürfen folglich gleich umgegraben werden. Und dann ist die Gartensaison fast schon wieder vorüber und es gilt, das kleine Paradies wintersicher zu machen.